noteboox.de ist SSL gesichert EHI geprüfter Online-Shop

Wie bastelt man seinen eigenen PC? 24.01.2014 19:59

Zugegeben das ist nicht so ganz einfach, da einige Grundkomponenten vorhanden sein müssen und man diese nicht so einfach aus dem Hut zaubern kann. Noch dazu besitzt man bei sich zu Hause auch nicht die Möglichkeit solche Komponenten zu fertigen und zu produzieren. Im Klartext heißt das: Wir benötigen erst einmal ein paar Materialien, die man sich allerdings heutzutage problemlos über das Internet besorgen kann. Da wären in allererster Linie das Motherboard oder auch Mainboard genannt. Die Hauptplatine des Computers. Dort auf dieser Platine werden dann die einzelnen Bauteile wie CPU, Speicher, BIOS-Chip und die verschiedenen Erweiterungskarten montiert.

Ganz zu Beginn sollte zunächst einmal überlegt werden in welches Case, also welche Hülle der PC gesteckt werden soll. Dabei kann man gern kreativ sein. Sogenannte Case-Modder verbauen Ihren Rechner gern in den verrücktesten Gegenständen. Da gabs schon komplette Computersysteme in Form von Kloschüsseln oder in Bierkästen. Der Kreativität ist hier keine Grenze gesetzt. Ist man sich darüber erst einmal im Klaren kann man daran gehen ein passendes Mainboard auszusuchen, das von der Größe und der Bauart her in das Case passt. Das Format eines Motherboards wird durch den Formfaktor unterschieden. Da gibt es die unterschiedlichsten Formate wie das mittlerweile vom Markt genommene BTX-Format oder das Micro-BTX. Dann das gängige ATX-Format welches 305mm x 244mm mißt oder aber auch das DTX-Format mit 244mm x 203mm.

Hat man sich schließlich für eine passende Hauptplatine entschieden so gilt es sich daran zu machen die passenden Komponenten dafür aufzutreiben. Hier muss unbedingt schon darauf geachtet werden, für welches Motherboard man sich entschieden hat. Denn nicht jedes Mainboard weißt die selben Anschlüsse für Prozessoren oder RAM auf. Man sollte sich über alle Anschlussarten der Hauptplatine bewusst sein, damit am Ende auch das passende Netzteil für eine ausreichende Energieversorgung und die passende Festplatte für den angemessenen Speicherplatz verbaut werden kann.

Es gilt beispielsweise genau auf den Sockel zu achten. Der Sockel ist die Halterung für den Prozessor. Unterschiedliche Baureihen von CPU´s weisen unterschiedliche Sockel oder Sockets auf. Mit Hilfe von Google kann man jedoch schnell ausfindig machen, welche CPU denn auf das Board passt. Die CPU ist schließlich die Hauptrechnereinheit des PC und sollte wohl überlegt sein. Anschließend kümmert man sich um die RAM-Bausteine. Dort gibt es nun auch wieder die verschiedensten Arten. Von DDR2 über DDR3 bis hin zu ECC und Non-ECC sollte man sich auch hier mit Hilfe von Suchmaschinen im Internet darüber schlau machen, welcher RAM denn auf das Board passt. Diese Wahl sollte auch gut überlegt sein, da mehr RAM (auch Arbeitsspeicher) eine schnellere Arbeitsweise des Rechners gewährleistet. Zuletzt noch die passende Festplatte in der gewünschten Größe und mit der richtigen Speicherkapazität und das Netzteil, schon hat man alle Komponenten beisammen und kann diese mit Hilfe von Schrauben in das ausgesuchte Case setzen. Klingt doch alles ganz einfach oder? Also alles halb so wild. Zugegeben: An der ein oder anderen Stelle kommt man doch ins Schwitzen und zum Verzweifeln, wenn man sich nicht sehr gut mit den einzelnen Komponenten auskennt. Wer aber Spaß daran hat zu tüfteln und zu basteln und am Ende einen individuellen Rechner sein Eigen nennen möchte, der kann sich daran gern mal versuchen. Übung macht bekanntlich den Meister, der eh noch nie vom Himmel flog oder so ähnlich...


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.