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Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Server und Workstation?, PC und ThinClient? 03.11.2013 20:18

Server

Unter einem Server (von lat. Servus = Diener) versteht man meist ein Computersystem, das in großen Firmennetzwerken eingesetzt wird. Es vereint alle oder einen Teil der Hauptprozesse des Unternehmens und stellt vor allem Dienste für andere Computer, die Clients, zur Verfügung. Differenzieren muss man zwischen Server-Hardware und -Software. Während mit Hardware die physischen Komponenten definiert werden, meint die Software das eingebundene Programm, welches meist mit den an den Arbeitsplätzen installierten PC-Systemen bzw. den Clients kommuniziert.

Heutzutage muss es sich bei einem Server aber nicht zwangsläufig um ein großes, leistungsstarkes System im Rack handeln. Schon kleinere NAS-Geräte können Serverdienste anbieten, in dem Sie bspw. als Datenablage für viele Computer dienen. Natürlich sind Server in nahezu jeder Größe und Ausstattung erhältlich, um alle denkbaren Anforderungen der Unternehmen zu erfüllen. Ob viele Festplatten, besonders leistungsstarke Grafikkarten oder mehrere CPUs, die aktuellen Hersteller bieten fast für jeden Einsatzzweck das passende Modell.

Workstation

Eine Workstation dagegen bezeichnet ein PC-System, das oftmals für einen Nutzer ausgelegt ist. Dabei ist es jedoch deutlich leistungsfähiger als ein herkömmlicher Desktop-Computer. Meist kommen Workstations daher an Arbeitsplätzen zum Einsatz, an denen sehr rechenintensive Aufgaben ausgeführt werden, wie an Universitäten, in Labors oder in Forschungszentren. Aufgrund der hohen Anforderungen, sind Workstations meist besonders leistungsfähig und ausdauernd. Dies erreichen die Hersteller durch professionelle Hardware, wozu bspw. die Intel Xeon CPUs oder auch Grafikkarten aus der Quadro-Serie von NVIDIA zählen. Ebenso arbeiten einige Modelle mit besonders zuverlässigem ECC-Arbeitsspeicher.

Zu den größten Vorteilen einer Workstation zählt somit die hohe Robustheit und oftmals eine ebenso beeindruckende Lebensdauer. Allerdings schlagen sich diese Vorteile auch im Preis einer Workstation nieder. Da jedoch heutzutage auch im "Heimbereich" viele Softwareprogramme immer intensivere Hardware benötigen, kann man mittlerweile auch bei den dann zum Einsatz kommenden sogenannten "High-End-Rechnern" von Workstations sprechen.

Gerade die immer besseren und grafikintensiveren Computerspiele fordern ihren Tribut und diesen zollt dann der Rechner. Dennoch ist es für PC-Liebhaber empfehlenswert zu solchen Rechensystemen zu greifen, da diese sehr stabil arbeiten. Dabei kann man auch ruhigen Gewissens zu Gebrauchtware greifen, da wie bereits beschrieben diese Systeme eine lange Lebensdauer aufweisen und selbst im Gebrauchtzustand außer optischen Spuren, technisch kaum bis keine Defekte besitzen. Unter noteboox.de findet man die ein oder andere gute Workstation für den Heimgebrauch. Eventuell auch die zugehörigen weiteren Komponenten.

PC

Gewöhnliche Computer werden die meisten Anwender am besten kennen. Je nachdem welche Aufgaben mit dem System erledigt werden sollen, verfügen diese über mehr oder weniger Leistung. Häufig sind sie direkt an Arbeitsplätzen oder im privaten Umfeld anzutreffen, um Office- Applikationen auszuführen, Emails zu schreiben oder einfach nur im Web zu surfen. Bei Privatanwendern werden PCs oftmals auch zum Spielen verwendet, wobei dann natürlich leistungsstärkere Hardware, insbesondere Grafikkarten, zum Einsatz kommen. Im Unternehmen wird hingegen die unterschiedlichste Software mit ihnen ausgeführt. Gerade in kleineren Betrieben kann dabei auch der Server entfallen, wenn keine zentralen Dienste benötigt werden.

Thin Client

Im Hinblick auf die Performance stehen Thin Clients noch weit hinter Desktop-Computern, wobei dies auf den ersten Blick täuscht. Diese Geräte sind speziell für den Einsatz mit Servern konzipiert und bieten dem Nutzer praktisch die Leistung die Sie vom Server erhalten am Arbeitsplatz. Daher kann man Thin Clients auch als eine Art Anzeigesysteme betrachten. Insbesondere im Umfeld von Terminal-Servern, können sie somit ihre Vorteile ausspielen.

Für Ihr Unternehmen können sich Thin Clients lohnen, da sie besonders kompakte Gehäuse besitzen und nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen, den ein herkömmlicher PC benötigt. Da zudem kaum Software direkt auf diesen Systemen installiert wird, lassen sie sich im Fehlerfall oder bei einem Nutzerwechsel schnell austauschen.

Gleichermaßen können sich jedoch gebrauchte Thin Clients für die Ausstattung im Unternehmen eigenen, da auch diese noch viele Jahre genutzt werden können. Diese hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit senkt letztlich auch die Kosten, wodurch Sie besonders profitieren.

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