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Übersicht der Speichermodule 01.02.2014 10:13

In einer umfassenden Auswahl möchten wir hier » Speichermodule vorstellen, die vom einfachen DDR RAM über DDRII RAM und DDRIII RAM bis hin zu spezielleren Notebook-Speichern reichen. Nachfolgend ein kleiner Überblick über die verschiedenen Module.

Arbeitsspeicher im Vergleich» Speichermodule DDRI RAM

Bei diesen Modulen des Typs DDR-SDRAM (Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory) handelt es sich um eine der ersten hergestellten Speicher. Diese besitzen 184 PIN-Anschlüsse zur Übertragung der Daten und verfügen über eine Zugriffsdatenrate von 1,6 GB/sec bis zu 6,4 GB/sec. Gängige Größen der Riegel reichen von 256 MB bis hin zu 2 GB. Hier gibt es zudem unterschiedliche Spezifikationen. Diese sind beispielsweise bei einem PC-1600-Modul ein effektiver Takt von 200 Mhz und eine Übertragungsrate von 3,2 GB/s bei einem Dual-Channel-Modul. Die Preisspanne hier reicht von 14,95€ bis hin zu über 100€ je nach Verfügbarkeit und Nachfrage.

Namhafte Hersteller sind "Hynix Semiconductor Deutschland GmbH", "Infineon", "Kingston Technology Deutschland GmbH" und "Samsung Electronics GmbH".

» Speichermodule DDRII RAM

Dieser Speichertyp hingegen besitzt 240 Pins und eine Übertragungsrate von 3,2 GB/sec bis hin zu 17,0 GB/sec. Hier gibt es Speicherriegel mit 16 GB. Bei den unterschiedlichen DDRII-SDRAM liegen die Spezifikationen zwischen 400 Mhz effektiver Takt und 6,4 GB/s Übertragungsrate bei einem PC2-3200-Riegel bis hin zu Übertragungsraten von 17 GB/s und einem effektiven Takt von 1066 Mhz bei einem PC2-8500-Speicher. Die Preisspanne bei solchen Modulen ist hierbei sehr weit gefächert. Von 9,95€ billigen bis hin zu über 100€ teuren Riegeln ist hier einiges zu finden.

Die bekanntesten Hersteller sind auch hier Hynix, Samsung, Nanya, Micron oder Kingston.

» Speichermodule DDRIII RAM
 

Diese Speicher sind momentan die meistverbauten auf dem Markt. Wie die DDRII-Module weisen auch diese eine Pin-Anzahl von 240 auf. Der Unterschied zum Vorgängermodel ist jedoch die anders gesetzte Kerbe an der Pin-Seite. Somit können diese Riegel auch nicht auf einem Board verbaut werden, das DDRII-RAM unterstützt und sind somit nicht kompatibel zu diesen. Unterschiedliche Spezifikationen liegen bei 800 Mhz Takt und einer Übertragungsrate von 12,8 GB/s bei einem PC3-6400-Modul bis hin zu 2133 Mhz effektiver Takt und 34,0 GB/s Übertragungsrate bei einem PC3-17000-Riegel. Dabei ist die Preisspanne auch hier wieder relativ breit gefächert. Von 9,95€ bis weit über 100€ ist alles möglich.

Produzierende Unternehmen sind unter anderem Samsung, Hynix, Nanya, Kingston und Micron.

Sodimm im Vergleich.jpg Speichermodule Notebook DDR I-, DDRII- und DDRIII-RAM

Diese Riegel weisen einen anderen Formfaktor auf, als die größeren Standard-Module. Man spricht hier auch von SO-DIMM. Dies heißt ausgeschrieben Small Outline Dual Inline Memory Module. Diese wurden speziell für den Einsatz in Notebooks konzipiert und haben neben dem bereits erwähnten Vorteil der geringeren Baugröße noch den weiteren Vorteil energiesparender zu sein, was der Akkulaufzeit der Notebooks im mobilen Einsatz zu Gute kommt. Auch hier findet man die bekannten Technologien wie DDR-SDRAM, DDRII-SDRAM oder DDRIII-SDRAM. Hierbei werden dieselben Chips verwendet, die bei der jeweiligen Technologie Verwendung finden. Unterschiede findet man in der Anzahl der Pins. DDR-SDRAM- und DDRII-SDRAM-Module weisen eine Pin-Anzahl von 200 auf wohingegen die DDRIII-SDRAM-Module mit 204 Pins versehen sind.

Das Aufrüsten des Rechners oder des Notebooks

Um ein Notebook aufzurüsten reicht es meist aus zu wissen, welcher Speicher-Typ verbaut ist, so dass man einfach zum gleichen Typ greifen und diesen im Notebook verbauen kann. Besitzt ein Notebook beispielsweise zwei Steckplätze für DDRIII-SDRAM, von denen einer z. B. mit einem 2-GB-Riegel bestückt ist, so kann man um hier auf 4 GB aufzurüsten zum identischen Modul greifen und somit sein Notebook leistungsfähiger machen.

Um Rechner oder Server umzurüsten muss man hingegen mehrere Faktoren beachten. Diese sind neben dem richtigen Speichertyp auch die dem Modul zugrunde liegende Technik. Server unterstützen oftmals nur sogenannte ECC-DIMM oder Registered ECC, während diese von Heim-Rechnern oder Standard-PC´s nicht unterstützt werden. Workstations dagegen sind hier oftmals toleranter und können sowohl Unregistered als auch Registered Module unterstüzen. Hier empfiehlt es sich vorab im Internet ausfindig zu machen, ob der jeweilige Speicher, den man sich zur Aufrüstung vorstellt auch zum Mainboard kompatibel ist. Liegt jedoch ein ähnlicher Fall wie beim oben beschriebenen Beispiel mit dem Notebook vor und es ist beispielsweise nur eine Bank von insgesamt vier mit einem Riegel besetzt, so kann man ruhigen Gewissens zum selben Riegel mit der selben Spezifikation greifen um seinem Rechner mehr Power zu verleihen.

Problematisch ist jedoch oftmals die Tatsache, dass dasselbe Speichermodul nicht mehr als Neuware angeboten wird, da nun schon etwas Zeit verstrichen ist und die Hersteller nicht auf dem Technikstand ihrer etwas älteren Module stehenbleiben, sondern sich ständig weiterentwickeln um konkurrenzfähig zu bleiben weswegen man gezwungen ist zu gebrauchter Ware zu greifen. Viele zögern vor diesem Schritt, jedoch kann man dabei kaum Fehler begehen, da gebrauchte Speicherriegel sehr resistent gegenüber Beschädigungen sind und zudem bei fachgemäßer Handhabung eine lange Lebenszeit aufweisen. Empfehlenswert sind hier sogenannte Refurbished-Händler, die einen professionellen Umgang mit solcher Ware pflegen und diese auf Herz und Nieren testen um sie anschließend wieder zum Verkauf anzubieten.


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