SSDs in neuen Formaten U.2 als neue Schnittstelle

20.12.2018 09:12
SSDs in neuen Formaten

Die Solid-State-Disks (SSDs) sind aus heutigen Computern praktisch nicht mehr wegzudenken. Gerade bei der Aufrüstung von gebrauchten Notebooks und Desktop-PCs sind sie besonders beliebt, jedoch gibt es sie bereits in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Anschlüssen. Neben der herkömmlichen 2,5 Zoll SATA SSD hat sich vor allem die M.2 SSD in Form einer Steckkarte etabliert. Es stehen aber bereits neue Formate in den Startlöchern.

U.2 als neue Schnittstelle

Mit U.2 wird der direkte Nachfolger der M.2 Schnittstelle veröffentlicht. Vormals war sie auch unter der Bezeichnung SFF-8639 bekannt. Im Unterschied zum Vorgänger wird die SSD nicht mehr direkt als Steckkarte eingesetzt, sondern mit einem Kabel verbunden. Dafür kommt die Unterstützung der Hot-Swap Funktion hinzu, sodass die Speichermedien im laufenden Betrieb gewechselt werden können. Als Protokoll wird weiterhin NVM-Express (NVMe) verwendet, wobei M.2 SSDs als Alternative auch mit SATA angesprochen wurden.

Insgesamt sind U.2 SSD erst einmal für Server, Workstations und Speichersysteme vorgesehen. Dort werden Sie daher sicherlich als erstes eine große Verbreitung finden. Später kann jedoch durchaus auch der Sprung zum Desktop-PC oder Notebook erfolgen. Zudem gibt es bereits entsprechende Adapter, die bspw. den Betrieb einer U.2 SSD an einem M.2 Slot ermöglichen.

Das Lineal-Format

Intel hat hingegen ein neues SSD-Format geschaffen, welches Lineal (engl. Ruler) getauft wurde. Der Name trifft es dabei schon sehr gut, denn die SSDs sind besonders lang, dafür aber schmal. Offiziell wird die Bauform auch EDSFF (Enterprise & Data Center SSD Form Factor) genannt. Die SSDs sind entsprechend vor allem für Storage-Systeme vorgesehen, die auf engem Raum im Rack möglichst viel Speicher schnell anbinden wollen. Die maximale Speicherkapazität beträgt aktuell 32 TB, was für eine enorme Speicherdichte bei entsprechenden Systemen sorgt.

Was beim Kauf zu beachten ist

Durch die neuen Formate und Schnittstellen, wird das Angebot an SSDs nochmal umfangreicher. Umso wichtiger wird es, bei einer Neuanschaffung immer die Kompatibilität zu prüfen. Kontrollieren Sie insbesondere bei Steckkarten immer die Angaben zum Anschluss und zum verwendeten Protokoll wie SATA oder NVMe. Entsprechende Angaben sind oftmals schon im Datenblatt des jeweiligen Geräts aufgeführt.

Die bekannten 2,5 Zoll SATA SSDs und solche für den M.2 Slot werden noch länger am Markt verfügbar bleiben, da zahlreiche Endgeräte der letzten Jahre die Modelle unterstützen. Gerade bei der Aufrüstung eines gebrauchten Computers, der noch eine HDD verwendet, werden Sie den Performancegewinn in jedem Fall bemerken. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme können Sie sich also einfach zurücklehnen und die hohe Geschwindigkeit genießen.

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