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Notebook-Akku Lebensdauer erhöhen 18.04.2015 19:28

Der Akku im Notebook ist grundsätzlich ein Verschleißteil. Seine Lebensdauer hängt dabei im Wesentlichen von der Anzahl der Ladezyklen, der Temperatur und dem beim Aufladen erreichten Ladezustand ab. Zusätzlich ist aber auch der Faktor der natürlichen Alterung nicht zu vernachlässigen. Im Folgenden geben wir Ihnen verschieden Hinweise, mit denen Sie die Lebensdauer des Akkus verlängern können.

Lagerung

Wer sich gleich zum Notebook einen Akku als Ersatz dazukauft, wird später die eigentlich mögliche Laufzeit nie erreichen. Schuld daran ist die natürliche Alterung, die sich auch nicht verhindern lässt. Da der Akku aber wenig bis keine Ladezyklen hinter sich hat, wird er dennoch mehr Leistung als der bislang genutzte bieten.

Möglicherweise wird der Laptop ohnehin fast nur am Netzkabel betrieben. In diesem Fall sollte der Akku am besten entnommen werden. Zuvor empfiehlt es sich aber diesen auf ca. 40 % zu laden. Die Lagerung sollte schlussendlich an einem kühlen, aber trockenem, Ort geschehen. Von Zeit zu Zeit sollte zusätzlich eine vollständige Ladung und Nutzung durchgeführt werden, also ein normale Ladezyklus.

Ladekapazität

Generell sollte man Akkus weder tiefentladen, noch einen entladenen Akku lange Zeit einlagern. Auch ältere Notebooks sollte man also ruhig mal wieder an das Stromnetz anschließen, um Sie funktionstüchtig zu halten.

Bei Lithium-Ionen-Akkus bleibt die ursprüngliche Kapazität zudem länger erhalten, wenn man Sie stets bis ca. 80 % auflädt. Insbesondere die letzten 10 % dauern beim Laden nämlich am längsten und stressen den Akku am meisten. Wieviel Kapazität dies erhält und über welche Zeit, lässt sich aber nicht vorhersagen. Einige Notebooks bieten in der Software zudem die Einstellung, dass nur bis zu einer bestimmten Kapazität geladen wird.

Temperatur

Bei Temperaturen von 10 bis 40 Grad können Lithium-Ionen-Akkus am besten betrieben und gelagert werden. Sie sollten daher auch beachten, dass das Notebook während des Betriebs nicht zu heiß wird. Eventuell hilft hier auch ein zusätzlicher Notebook-Kühler, der zusätzlich als Unterlage genutzt werden kann.

Peripherie

Die meisten USB-Sticks und -Mäuse, sowie Surfsticks und weitere Peripheriegeräte schlucken zwar nicht allzu viel Strom, braucht man sie aber ohnehin nicht, sollte man Sie ruhig abziehen. Gerade einige USB-Sticks werden beim Betrieb merkbar warm und verbrauchen auch dementsprechend Strom. In den meisten Notebooks sind auch Bluetooth und weitere Funktionen enthalten. Diese lassen sich ebenfalls abschalten, wenn man sie generell nicht benötigt. Wieviel Kapazität das spart, ist aber sehr abhängig von den individuellen Geräten und kann nicht fest vorhergesagt werden.

Früher oder später wird aber jeder Akku der Alterung und dem Verschleiß zum Opfer fallen. In dem Fall hilft nur noch der Austausch gegen einen möglichst originalen Notebook-Akku, um die bestmögliche Kapazität und Nutzungsdauer zu erhalten.


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