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Microsoft beendet Mainstream Support für Windows 7 16.01.2015 11:48

Der grundlegende Support, auch Mainstream Support genannt, endete am 13. Januar für verschiedene Microsoft Produkte. Genauer betrifft dies z.B. das weitverbreitete Betriebssystem Windows 7. Welche Besonderheiten Sie als Anwender nun beachten müssen und warum Sie das Betriebssystem bei uns weiterhin mit vielen gebrauchten Computern und Notebooks bekommen, schildern wir im Folgenden.

Was genau umfasst der Mainstream Support?
Der Mainstream Support umfasst sowohl Sicherheitsupdate, wie auch die Behebung von funktionalen Problemen und das Hinzufügen neuer Funktionen. Microsoft bietet hier also das im Grunde das volle Programm. Die Laufzeit beträgt seit 2002 für alle Windows-Versionen fünf Jahre bzw. zwei Jahre nach Erscheinen des Nachfolgers.

Muss ich nun auf Windows 8 umsteigen?
Nein, denn an den Mainstream Support, schließt sich direkt der erweiterte Support an. Dieser dauert ebenfalls fünf Jahre und stellt sicher, dass das Betriebssystem weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Diese erhalten Sie einfach über die Windows Update Funktion, je nach Einstellung auch vollkommen automatisch. Für die allermeisten Anwender ändert sich also erstmal nichts und Sie können im Falle von Windows 7 beruhigt sein, der Extended Support endet hier nämlich am 14. Januar 2020. Etwas anders sieht es für Nutzer von Windows Vista aus, hier ist bereits am 11. April 2017 Schluss, was aber auch noch genügend Zeit ist.

Für welche weiteren Windows Versionen gibt es keinen Mainstream Support mehr?
Hierzu zählen der Windows Server 2008 und 2008 R2, sowie der Exchange Server 2010, die mit zu den bekanntesten gehören. Zudem endet für den Windows Server 2003 sogar die komplette Unterstützung am 14. Juli 2015. Hier ist also unbedingt frühzeitiges Handeln angesagt, sollten Sie diesen noch in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Gibt es eine Möglichkeit über die Support Phasen hinaus an Updates zu gelangen?
Sie haben natürlich die Möglichkeit sich direkt an Microsoft zu wenden und Sicherheitsupdates oder Fehlerbehebungen anzufordern. Dies ist jedoch meist kostenpflichtig oder erfordert sogar das Abschließen spezieller Abonnements oder Verträge.


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