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Microsoft Windows Server 2003 vor dem Support-Ende 25.06.2015 18:14

Am 14. Juli diesen Jahres, beendet Microsoft den Support, für sein Windows Server 2003 Betriebssystem. Damit hat es länger Sicherheitsupdates erhalten, als Windows XP, welches aus derselben Generation stammt. Nun ist aber endgültig Schluss, weshalb Sie unbedingt handeln sollten.

Wer aktuell noch den Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2 oder den Small Business Server 2003 einsetzt, bekommt bis zum 14. Juli 2015 Sicherheitsupdates. Danach folgen keine Patches mehr, sodass ein Umstieg gerade für Unternehmen, bei denen es um wichtige Geschäftsdaten geht, unverzichtbar ist und bereits im Vorfeld geplant werden sollte.

Welches Server Betriebssystem für die Zukunft?

Ob man nun auf den aktuellen Windows Server 2012 R2 migriert oder auf die 2016er Version wartet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gerade gegen letzteres sprechen aber ein paar wichtige Gründe. Zum einen gibt es bislang kein Erscheinungsdatum, weshalb sich schwer abschätzen lässt, wann genau der Windows Server 2016 verfügbar ist. Zum anderen sollten Sie als Unternehmen, vorrangig auf ein bewährtes und bestehendes System setzen.

Den Windows Server 2012 R2 können Sie bspw. auch auf vielen der gebrauchten Server aus unserem Sortiment einsetzen. Treiber und weitere Software sind direkt beim Hersteller erhältlich und werden in der Regel immer wieder aktualisiert. Der spätere Umstieg auf die 2016er Version, sofern Sie dies wünschen, wird dadurch später ebenfalls deutlich erleichtert.

Was bei der Migration zu erwarten ist

Da viele der alten Betriebssysteme auf der 32-Bit Architektur basieren, wird der schwerste Schritt, die Umstellung der Anwendungen auf das 64-Bit Betriebssystem sein. Aus diesem Grund würden wir in jedem Fall zuerst die Migration auf den Windows Server 2012 R2 empfehlen.

Für den Wechsel bietet Microsoft einige Tools an, wie den Windows Server 2003 Migration Planning Assistant. Besonders bei Drittanbietersoftware, sollten Sie im Vorfeld prüfen, ob 64-Bit Versionen existieren und wie Sie diese erhalten. Dies ist gerade aus Performancegründen zu empfehlen und letztlich werden Sie auf Dauer nicht an der 64-Bit Architektur vorbeikommen.

Sollte es keineswegs möglich sein, alle nötigen Programme und Bestandteile, auf das neue Betriebssystem umzustellen, bleibt Ihnen noch eine Alternative. Sie können das alte Betriebssystem virtualisieren und es so weiternutzen, allerdings ist dann zu empfehlen, dies möglichst gut abzuschotten und nur noch für das notwendigste zu verwenden. Zur Virtualisierung kann bspw. Hyper-V von Microsoft verwendet werden, welches unter den aktuellen Server-Versionen nachinstalliert werden kann.


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