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Intel Xeon

Intel verwendet bereits seit dem Jahr 1998 den Markennamen Xeon für Serverprozessoren. Heute werden aber auch Modelle für Workstations unter diesem Namen vermarktet. Beide basieren dabei auf den jeweiligen Desktopprozessoren der entsprechenden Generation. Trotz der grundlegenden more...
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Intel verwendet bereits seit dem Jahr 1998 den Markennamen Xeon für Serverprozessoren. Heute werden aber auch Modelle für Workstations unter diesem Namen vermarktet. Beide basieren dabei auf den jeweiligen Desktopprozessoren der entsprechenden Generation. Trotz der grundlegenden Gemeinsamkeiten verwenden sie aber zum Teil eigene Sockel oder Chipsätze. Aufgrund einer großen Vielfalt an verfügbaren Prozessoren wirkt das Benennungsschema anfangs unübersichtlich. Daher haben wir für Sie im Folgenden die einzelnen Serien und ihre Merkmale aufgeführt, an denen Sie sich beim Kauf orientieren können. Bei uns erhalten Sie gebrauchte Intel Xeon Prozessoren, die über zwei, vier oder mehr Kerne verfügen, sowie refurbished Server und Workstations, die bereits mit einer Xeon CPU ausgestattet sind.

3000er-Reihe

Diese Prozessoren bieten zwei bis sechs physikalische Kerne, die bei einigen wenigen Modellen durch Hyper-Threading die doppelte Anzahl an Threads ermöglichen. Genutzt werden können sie, je nach Modell, z.B. auf einem Sockel 775, 1136 oder 1156 Mainboard, allerdings nicht in Verbindung mit weiteren Prozessoren. Die maximale Taktfrequenz von 3,76 GHz und der L2 Cache mit 12 MB sorgen für die nötige Rechenleistung und als schneller Zwischenspeicher werden höchstens 32 GB DDR3 Arbeitsspeicher unterstützt. Im Bereich der Workstations und Server sind somit vor allem günstige Einstiegsmodelle möglich, die dennoch ausreichend Rechenleistung für kleine Arbeitsgruppen oder Außenstellen bieten.

5000er-Reihe

Für Zweiprozessorsysteme gefertigt, ermöglichen diese Modelle mit 3,86 GHz auf den ersten Blick nur eine leicht höhere Taktfrequenz. Aber wer für spezielle Anwendungen besonders viel Arbeitsspeicher benötigt, kann bspw. beim Intel Xeon E5502 zuschlagen. Dieser bietet zwar nur einen Takt von 1,86 GHz, kann dafür aber bis zu 144 GB DDR3-Arbeitsspeicher verwalten und unterstützt diesen auch mit ECC-Funktion. Neben einigen weiteren Funktionen im Bereich Virtualisierungen und Energieverwaltung bleibt die Mehrprozessorfähigkeit aber der größte Vorteil. Eingesetzt werden diese Modelle mit bis zu sechs Kernen im Sockel 771 bzw. 1366 eines Mainboards.

6000er-Reihe

Hier existieren genau drei Modelle, welche vier, sechs und acht Kerne bieten. Dabei unterstützt jedes Modell Hyper-Threading und professionelle Virtualisierungen. Der maximale Cache beträgt 18 MB und die Taktfrequenz 2,4 GHz, wodurch ausreichend Leistung für die meisten Anwendungen zur Verfügung steht, zumal mehrere CPUs in einem System mit Sockel 1567 genutzt werden können.

7000er-Reihe Zum Einsatz im Multiprozessorsystem mit Sockel 604 oder 1567, arbeiten diese Xeon CPUs mit einer maximalen Taktfrequenz von 3,5 GHz. Zudem stehen den Kernen bis zu 16 MB L2 Cache oder ganze 24 MB L3 Cache zur Seite. Im Hinblick auf den Funktionsumfang, stehen Virtualisierungen und Energiemanagement im besonderen Fokus. Allerdings ist auch die Hyper-Threading Technologie bei einigen Modellen bereits aktiviert. Wenn Sie Ihr System zu weiterer Rechenleistung verhelfen möchten, können Sie dies besonders preiswert durch unsere gebrauchten Xeon Prozessoren erreichen.

E3 Familie

Diese Reihe ist mittlerweile in der dritten Version erhältlich, da sie das Pendant zu den Desktopmodellen der Core-i-Serie stellt. Die entsprechende Versionsnummer erkennen Sie an dem angehängten Kürzel der Modellnummer, wie bspw. beim Intel Xeon E3-1220L v2. Die Version legt dabei fest, auf welcher Mikroarchitektur die CPU basiert. So steht z.B. v3 für Haswell. Zwar ist eine höhere Version in der Regel leistungsfähiger, die eigentlichen Unterschiede können jedoch sehr gering sein. Grundlegend arbeiten alle Modelle mit maximal 32 GB DDR3 Arbeitsspeicher und je nach Version mit bis zu 4,1 GHz Turbo-Taktfrequenz. Durch Hyper-Threading stehen vier bzw. acht logische Kerne bereit, die als schneller Zwischenspeicher über bis zu 8 MB Intel Smart Cache verfügen. Der größte Vorteil einiger Modelle ist allerdings die geringe thermische Verlustleistung von maximal 20 W und weitere Funktionen zur Energieeinsparung.

E5 Familie

Wie bei der E3 Familie besteht auch hier eine Beziehung zu den Desktop Modellen der Core-i-Serie. Allerdings haben Sie hier eine größere Auswahl, da bis zu 12 physische Kerne möglich sind, die wiederum durch Hyper-Threading die doppelte Anzahl an Threads bieten. Die Kernfrequenz liegt bei maximal 3,6 GHz und wird durch bis zu 30 MB Intel Smart Cache unterstützt. Je nach Speichertyp sind zudem 768 GB ECC DDR3 Arbeitsspeicher möglich. Leistungstechnisch stehen Ihnen also alle Möglichkeiten offen. Abhängig vom Modell können zwei oder vier CPUs gemeinsam in einem System betrieben werden, welches über die entsprechende Anzahl an Sockeln des Typs 2011 verfügt.

E7 Familie

Die aktuelle Hochleistungsserie der Xeon Prozessoren bietet bis zu 15 physische Kerne zuzüglich aktivierter Hyper-Threading Technologie. Natürlich sind aber auch Modelle mit sechs, acht, zehn oder zwölf Kernen verfügbar. Die Kernfrequenz von 3,7 GHz und der über 30 MB große Cache sind dabei nicht unbedingt weit vor den Vorgängern, aber punkten können diese Modelle auch in anderen Bereichen. Denn zusätzlich sind ca. 1,5 TB DDR3 ECC Arbeitsspeicher möglich. Bezüglich des Funktionsumfangs sind ebenso nahezu alle Funktionen vorhanden, die für Virtualisierungen und Datensicherheit genutzt werden können, wie VT-x, VT-d, Intel AES-NI und Secure Key. Für besonders anspruchsvolle Anwendungen können maximal acht Prozessoren in einem Server betrieben werden. Dies ist abhängig vom jeweiligen CPU-Modell und natürlich vom Mainboard des Servers.

Hinweise zu den Modellnummern

Gelegentlich befinden sich einzelne Buchstaben vor der Modellnummer. Diese weisen insbesondere auf den TDP-Wert der einzelnen Prozessoren hin. Die Reihenfolge mit steigendem Verbrauch ist dabei wie folgt:

L: unter 65 W
E: 65 bis 90 W
X: über 90 W
W: über 130 W

Die erste Ziffer der Modellnummer legt in der Regel fest, für welche Art von Systemen der Prozessor geeignet ist. Eine 3 steht dabei für einen Prozessor pro System, eine 5 für Zweiprozessorsysteme und eine 7 für Mehrprozessorsysteme. Die darauf folgenden Ziffern deuten auf Generation und Funktionsumfang hin. Zwar ist hier eine höhere Zahl oftmals besser, Sie sollten sich aber gegebenenfalls informieren, welche Funktionen Sie mit dem Modell erhalten und ob Sie diese überhaupt im Alltag nutzen.