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Intel Pentium

Intels Pentium Prozessorreihe begann bereits 1993. Der Name Pentium ist dabei abgeleitet aus Pente (griechisch für fünf), denn er bezeichnete die fünfte x86-Generation und läutete so ein neues Namensschema ein, da zuvor Zahlen verwendet wurden, wie beim Vorgänger dem more...
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Intels Pentium Prozessorreihe begann bereits 1993. Der Name Pentium ist dabei abgeleitet aus Pente (griechisch für fünf), denn er bezeichnete die fünfte x86-Generation und läutete so ein neues Namensschema ein, da zuvor Zahlen verwendet wurden, wie beim Vorgänger dem i486-Prozessor. Mittlerweile gibt es allerdings eine Vielzahl an Prozessorserien, die den Namen Pentium erhalten haben, auch wenn sie mit dem eigentlichen Pentium kaum noch Ähnlichkeiten aufweisen. Heute gehören hierzu insbesondere günstige Einstiegsprozessoren. Um Ihnen die Übersicht zu erleichtern, haben wir im Folgenden die verschiedenen Pentium Modellreihen für Sie aufgeführt und ihre jeweiligen Eigenschaften zusammengefasst.

Pentium Dual-Core E

Die Zweikernprozessoren der Pentium-Reihe wurden ausschließlich für den Sockel 775 gefertigt. Sie erreichen hier mit einer Verlustleistung von 65 W eine Taktrate von 3,3 GHz. Der zugehörige Cache ist maximal 2 MB groß und sorgt damit insgesamt für ein System, welches für einfache Bürotätigkeiten ausreichend Leistung bietet. Der Nachfolger dieser Serie ist die G-Reihe. Seit dieser verzichtet Intel auch auf den Zusatz Dual-Core.

Pentium D

Der Ursprung der Kennung D ist bis heute ungeklärt. Es weist jedoch vieles auf die Dual-Core Eigenschaft hin. Leistungstechnisch bieten diese Prozessoren zwei Kerne mit 2 bis 4 MB Cache und einer Kernfrequenz von 2,6 bis 3,6 GHz bei 95 bis 135 W Verlustleistung. Je nach Modell ist aber bereits die Unterstützung von Intel VT vorhanden. Als besonderes Extra hat Intel auch den Pentium EE (Extreme Edition) auf Basis dieser Prozessoren herausgebracht. Der maßgebliche Unterschied ist dabei die aktivierte Hyper-Threading Technologie, wodurch vier logische Kerne zur Verfügung stehen.

Pentium M

Dies ist eine Mobilvariante des Pentium Prozessors. Die aktuellen CPUs dieser Serie enthalten zwei Rechenkerne mit einer Taktfrequenz von max. 2.5 GHz. Zudem lassen sich bis zu 32 GB DDR3 Arbeitsspeicher anbinden. Die thermische Verlustleistung von 37 W ermöglicht dazu eine angemessene Laufzeit des Notebooks. Auch eine Prozessorgrafik ist integriert, wodurch eine zusätzliche Grafikkarte nicht mehr notwendig ist. Dies reduziert zum einen Stromverbrauch, aber zum anderen auch den benötigten Platz, wodurch kleinere Geräte möglich werden. Für Virtualisierungen steht die Intel Vitualization Technology (VT-x) zur Verfügung.

Pentium N

Ebenfalls im Mobilsektor angesiedelt, zeichnen sich diese Prozessoren durch eine besonders geringe Verlustleistung von 7,5 W aus. Dabei interagieren ihre vier Rechenkerne mit höchstens 8 GB DDR3 Arbeitsspeicher und werden mit einer Taktfrequenz von ca. 2 GHz betrieben. Die volle 64-Bit Unterstützung, sowie Möglichkeiten zur Virtualisierung, machen sie damit zu sehr universell einsetzbaren Prozessoren. Zur Darstellung wird die Prozessorgrafik Intel HD Graphics genutzt, mit der zwei Monitore angesteuert werden können.

Pentium G / J

Mit einem dieser Desktop-Prozessoren erhalten Sie bis zu vier Rechenkerne mit 2,4 GHz. Der TDPWert liegt dabei knapp über 50 W (G Version) oder lediglich bei 10 W (J Version). Letztere bieten zwar 4 statt 2 Rechenkerne und liegen im Stromverbrauch vorne, können aber auch nur maximal 8 statt 32 GB Arbeitsspeicher nutzen. Generell stellen die CPUs aber sowohl die Weichen für Desktop Computer herkömmlicher Größe und höherer Leistung, wie auch kleine und stromsparende PCs. Pentium 140x

Diese CPUs werden als Einstiegsprozessoren für Server verwendet. Das Modell 1405 bietet bspw. zwei Rechenkerne mit einer max. Turbo-Taktfrequenz von 1,8 GHz (sonst 1,2 GHz). Die max. TDP liegt bei 40 W und als Sockel wird der FCLGA1356 verwendet. Wirklich auszeichnen kann sich der Prozessor aber durch seine Server Eigenschaften, wie die Verwendung von bis zu 375 GB Arbeitsspeicher und die Unterstützung für ECC Arbeitsspeicher. Auch Intel AES-NI zum Schutz der Daten steht zur Verfügung, Hyper-Threading hingegen fehlt.

Pentium 4

Als Prozessor der siebten x86-Generation gelang der Pentium 4 im Jahr 2000 auf den Markt. Er wurde bis 2008 produziert und enthielt während der 8 Jahre vier verschiedene Kerne. Dadurch ergaben sich Taktraten von 1,3 bis 3,8 GHz und ein Cache von 256 KB bis 2 MB. Auch im Funktionsumfang hat Intel immer wieder Erweiterungen vorgenommen, sodass die aktuelleren Modelle auch Virtualisierungen (Intel VT) und 64-Bit Adressierungen (Intel 64) unterstützen. Verwendet werden können die Prozessoren je nach Modell auf Mainboards mit Sockel 423, 478 oder 775.

Pentium 4 EE (Extreme Edition)

Diese Sonderversion ist zwar bezüglich der Technik sehr ähnlich zum Pentium 4, enthält aber weitere Funktionen. Daher lassen sie sich auch nur mit bestimmten Mainboards verwenden, dessen Chipsatz ursprünglich für die Intel Xeon Prozessoren gedacht war. Herausgebracht hat Intel diese Version im Februar 2004 und einen Nachfolger im Februar 2005, jedoch konnten beide nicht voll und ganz überzeugen. Lediglich einige Spiele konnten von höherem Cache profitieren. Ansonsten waren die Leistungsdaten gegenüber den Standard Pentium 4 Modellen nur leicht höher. Diese Serie sollte zudem nicht mit der Pentium EE Serie verwechselt werden, welche Dual Core Prozessoren auf Basis der Pentium D-Serie mit aktiviertem Hyper-Threading beinhaltet.