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Intel Core i7

Als Nachfolger der Core 2 Familie veröffentliche Intel Ende 2008 die neue Core-i Serie, die in drei weitere Bereiche unterteilt ist. Der Core-i7 stellt dabei die leistungsstärksten CPUs bereit, unter Verwendung von vielen Zusatzfunktionen, sowie weiteren Eigenschaften zur Steigerung der more...
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Als Nachfolger der Core 2 Familie veröffentliche Intel Ende 2008 die neue Core-i Serie, die in drei weitere Bereiche unterteilt ist. Der Core-i7 stellt dabei die leistungsstärksten CPUs bereit, unter Verwendung von vielen Zusatzfunktionen, sowie weiteren Eigenschaften zur Steigerung der Rechenleistung. Diese Prozessoren sind daher nicht nur für einfache Arbeitsplatzrechner ausgelegt, sondern insbesondere für Workstations geeignet, da auch aufwendige Berechnungen deutlich schneller abgearbeitet werden können. Ob Bild- und Videobearbeitung, CAD-Anwendungen oder Datenbanksysteme, entscheiden Sie sich für eine unserer gebrauchten Workstations und Sie werden die Vorteile vom ersten Tag an bemerken. Natürlich eignen sich unsere gebrauchten Core-i7 CPUs auch zur Aufrüstung eines Desktop-PCs, Notebooks oder einer Workstation.

Welche unterschiedlichen Modelle gibt es?

Da sich die Core-i Serie bereits heute über vier verschiedene Mikroarchitekturen erstreckt, wird sie in verschiedene Generationen eingeteilt. Die erste erhält dabei eine dreistellige Modellnummer, bei den anderen wird einfach die entsprechende Ziffer vorangestellt. So ist bspw. der Core i7-3740QM ein Prozessor der dritten Generation. Die Buchstaben kennzeichnen dabei bestimmte Funktionen. So steht M für mobile, also Notebookprozessoren, Q für Quad-Core, X für die Extreme Editionen und L, U, Y, S, T für Prozessoren mit niedrigerem Stromverbrauch.

Welche Vorteile bieten die einzelnen Generationen?

1. Generation

Diese Prozessoren basieren auf der Nehalem oder Westmere Mikroarchitektur und bieten maximal sechs physikalische Kerne im Arbeitsplatzrechner. Für Notebooks sind hingegen vier Kerne das Maximum. Der Hauptunterschied zum Core i5 der gleichen Generation ist aber die aktivierte Hyper-Threading Technologie, wodurch sich die Anzahl der Kerne logisch gesehen verdoppelt. Der maximale Arbeitsspeicher variiert je nach Modell und beträgt 16 bis 24 GB DDR3 RAM bei den Desktop-Modellen und 8 GB für die mobilen Varianten.

2. Generation

Bei diesen Modellen verhalten sich die Taktraten sowie die Kernanzahl sehr ähnlich zum Vorgänger. Jedoch kommt die Prozessorgrafik Intel HD Graphics 3000 hinzu, wodurch eine separate PCI-Express Grafikkarte nicht mehr zwingend notwendig ist. Aufgrund dieser Tatsache sind auch bessere Laufzeiten beim Notebook möglich. Zusätzlich sind nun bei mehreren Modellen 32 GB Arbeitsspeicher das Maximum, wodurch Sie bei vielen Anwendungen deutliche Vorteile bemerken können.

3. Generation

Mit der Ivy-Bridge Mikroarchitektur halten PCI-Express Version 3.0 und die Prozessorgrafik Intel HD Graphics 4000 Einzug in die Prozessoren. Letztere ermöglicht nun den Betrieb von drei unabhängigen Monitoren. Generell wurden aber auch Verbesserungen am Systembus und vor allem am Speicherzugriff vorgenommen. Für Verschlüsselungen und Kryptographie-Anwendungen stehen zudem nun Funktionen, wie Intel AES-NI, zur Verfügung, welche z.B. zur Schlüsselgenerierung genutzt werden können.

4. Generation

Die Neuerungen der aktuellen Prozessoren sind recht überschaubar, da sich hinsichtlich der eigentlichen Rechenleistungen nicht viel geändert hat. Intel hat hier jedoch weiter die interne Grafikeinheit verbessert, da der Konkurrent AMD in diesem Bereich immer noch etwas weiter vorne liegt. Um Notebooks mit längeren Laufzeiten zu ermöglichen wurden auch weitere Stromsparfunktionen integriert, die eine dynamische Anpassung der Leistung ermöglichen. Ist das entsprechende System nicht in Benutzung oder wird es nur für einfachere Aufgaben verwendet, so wird auch die Leistung des Prozessors verringert, um die Stromaufnahme zu senken. Von der Haswell-Mikroarchitektur profitieren Sie also vorrangig im mobilen Bereich der Notebooks und High- End Tablets.

Intel Core-i7 Processor Extreme Edition

Diese Prozessoren eigenen sich für besonders anspruchsvolle Anwendungen und komplexe Berechnungen. Die Extrem Edition genannten CPUs verfügen fast ausschließlich über 6 Kerne (12 logische), welche mit einer maximalen Turbo-Taktfrequenz von 4 GHz betrieben werden. Der bis zu 15 MB große Cache sorgt nochmals für einen merkbaren Leistungsschub. Zusätzlich kann der Arbeitsspeicher 24 bis 64 GB betragen. Dieser verfügt in einigen Modellen über vier Speicherkanäle, wodurch die Speicherbandbreite auf ein Höchstmaß von 59,7 GB/s ansteigt. Aufgrund der enormen Leistung lassen sich diese CPUs nicht auf den gleichen Mainboards nutzen, auf denen die Standard Editionen betrieben werden. Für die Extreme Editionen der vierten und dritten Generation kommt bspw. der Sockel LGA2011 zum Einsatz.