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AMD Phenom

Als Konkurrenzprodukt zum Intel Core 2, führte AMD 2007 den Markennamen Phenom ein. Dieser steht für Mehrkern-Prozessoren im Desktop-Bereich, welche sich im oberen Preissegment befinden. Der Name Phenom stammt dabei vom Wort phänomenal (engl. phenomenal) ab und soll die stärkere more...
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Als Konkurrenzprodukt zum Intel Core 2, führte AMD 2007 den Markennamen Phenom ein. Dieser steht für Mehrkern-Prozessoren im Desktop-Bereich, welche sich im oberen Preissegment befinden. Der Name Phenom stammt dabei vom Wort phänomenal (engl. phenomenal) ab und soll die stärkere Rechenleistung unterstreichen. Jedoch verlief der Start dieser Marke nicht gerade problemlos, denn ein Problem mit dem Cache und die anfänglich geringe Leistung konnten nicht die gewünschten Erfolge erzielen.

Prozessorfamilien der Phenom-Serie

Phenom X4 / X3

Diese Vierkern- bzw. Dreikern-Prozessoren bieten Taktfrequenzen von 1,6 bis 2,6 GHz und werden im Sockel AM2+ verwendet. Die Rechenleistung reicht dadurch für eine breite Auswahl an Anwendungen. Der DDR2-Speichercontroller unterstützt Arbeitsspeicher im Dual Channel und bis zu einem 1066 MHz Takt. Der TDP-Wert liegt zwischen 65 und 140 W, was sich sehr stark nach der geleisteten Kernfrequenz richtet. Für ein heutiges System reichen diese Prozessoren durch ihre 64- Bit Unterstützung aber voll und ganz aus. Virtualisierungen werden dank AMD-V ebenfalls ermöglicht. Aufgrund eines anfänglichen Fehlers im Cache, der Prozessoren mit Revision B2, musste der betroffene Teil deaktiviert werden und sorgte für Leistungseinbußen. Dieser wurde in der Revision B3 jedoch behoben und die neuen Modellnummern enden mit einer 50, um die Unterscheidung einfacher zu machen.

Phenom II

Mit diesen Modellen für den AM3 Sockel konnte AMD wieder die gewohnte Zuverlässigkeit und Leistung bieten. Dabei umfasst die Serie Prozessoren mit bis zu 6 Kernen und 3,3 GHz Taktung. Der gemeinsam genutzte L3-Cache mit 6 MB beschleunigt dabei zusätzlich die Rechenleistung. Die Verlustleistung ist, je nach Modell, sehr verschieden und reicht von sparsamen 65 W, bis hin zu 140 W. Das Dual Dynamic Power Management sorgt allerdings für verschiedene Energiesparmaßnahmen, da Speichercontroller und Prozessorkerne getrennt versorgt werden und gezielt angepasst werden können. Unterstützung für AMD-V ist bei allen Modellen natürlich standardmäßig vorhanden, sorgt jedoch dank Funktionserweiterung für eine bessere Performance in virtuellen Umgebungen.

Aussicht

Mit der Phenom II Serie endet die Marke bisher. Aktuelle Prozessoren lösen diese zudem immer mehr ab, wozu auch die FX-Prozessoren mit integrierter GPU gehören. Ob AMD in Zukunft den Namen neuauflegt ist bisher nicht bekannt. Für eine Leistung nach heutigem Maßstab und eine zuverlässige Performance sorgen auch unsere refurbished CPUs. Mit diesen können Sie Ihrem PC-System zu einem neuen Leistungsschub verhelfen. Dadurch profitieren Sie nicht nur von aktuellen Funktionen und einer stärkeren Rechenleistung, sondern auch von den geringen Anschaffungskosten und einer gesteigerten Produktivität.